Montag , 24 Juli 2017
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Apple iPad Mini: Am 23 Oktober ab 249 Euro?

Apple iPad Mini: Am 23 Oktober ab 249 Euro?

Aktuelle Umfragen haben ergeben, dass immer mehr Menschen beim Fernsehen im Internet surfen. Das gilt zwar sicherlich nicht, wenn im Heimkino gerade ein neuer Film auf Blu-ray-Disc läuft, sehr wohl aber für das alltägliche TV-Berieselungsprogramm. Neben Notebooks werden fürs Surfen auch immer öfter die praktischen Tablet-PCs eingesetzt – allen voran Apples iPad. Praktischer Nebeneffekt: Tablets lassen sich mit einigen Tricks und Apps auch als universelle Fernbedienungen für die heimische Unterhaltungselektronik zweckentfremden.

Nun erscheint das iPad auch in einer etwas geschrumpften Mini-Variante. Zwar gibt es – schon traditionell bei Apple – vor dem Release keine bestätigten Informationen, eine Displaydiagonale von 7,85 Zoll gilt aber als relativ sicher. Die Auflösung soll dabei mit 1024 x 768 Pixel auf dem Niveau der ersten iPads liegen, aufgrund der von 9,7 auf 7,85 Zoll verkleinerten Diagonale fällt die Pixeldichte aber etwas besser aus. Als Prozessor wird Apple entweder den A5 der älteren iPads und iPhones oder, realistischer, den A6 des iPhone 5 einsetzen. Dessen stark verbesserte ARM-Rechenkerne bringen in Kombination mit einem Dreikern-Grafikchip erstaunlich viel Leistung aufs Display, so dass sich das iPad Mini auch als portable Spielekonsole eignen dürfte – dient am TV ein AppleTV als Medienplayer, lassen sich die Inhalte des Tablets auch kabellos zum Fernseher schicken. Das gilt sowohl für Spiele, die dann auf dem Tablet-Display bedient werden können als auch für auf dem Tablet oder im Netzwerk gespeicherte oder per iTunes gestreamte Filme und Musikstücke. Das iPad Mini wird damit, wie schon seine „großen Brüder“ in Verbindung mit einem AppleTV zu einer fast vollwertigen Heimunterhaltungszentrale.

Hohe Speicherpreise

Für genug Speicher im Tablet soll ebenfalls gesorgt sein, Apple plant einem Screenshot aus dem Warenwirtschaftssystem eines Media Marktes offenbar Versionen mit 8, 16, 32 und 64 Gigabyte Speicher – wie gewohnt nicht per USB oder SD erweiterbar. Für mobile Nutzer ist neben der preiswerteren WLAN-Version auch eine Variante mit 3G-Mobilfunk (eventuell sogar LTE) vorgesehen. Preislich orientiert sich zumindest das günstigste Modell mit 8 Gigabyte Speicher und ohne Mobilfunk an den Preisen des Google Nexus – inklusive des zu erwartenden Apple-Aufpreises soll das 8-GB-Modell 249 Euro kosten, Google verlangt aktuell 199 Euro für das Nexus 7 mit 8 GB während das Modell mit 16 Gigabyte für 249 Euro angeboten wird. Das Speicher-Upgrade lässt sich Apple indes deutlich besser bezahlen, laut einem Screenshot aus dem Warenwirtschaftssystem eines Media Marktes sollen für jedes Austattungsextra bei Apple 100 Euro zusätzlich fällig werden. Das 16-GB-Mini WLAN-only würde damit 349 Euro kosten, die 3G-Version 449 Euro. Für das Topmodell mit 64 Gigabyte Speicher und Mobilfunk soll Apple sogar 649 Euro verlangen.

Diese Daten sind allerdings ohne Gewähr, zwar sind entsprechende Informationen auf dem Screenshots aus dem Elektrodiscount zu sehen, dort werden aber oft nur Platzhalter-Preise eingepflegt wenn der Artikel noch nicht verfügbar ist. Zumindest die 249 Euro für das kleinste iPad Mini klingen aber nachvollziehbar und durchaus fair – kein Wunder, dass Google angeblich bereits an einer Preissenkung des Nexus 7 und an der Einführung eines 32-GB-Modells arbeiten soll. Bei der Entscheidung zwischen einem flotten und hochauflösenden Nexus 7 mit 32 Gigabyte für 250 Euro und einem iPad Mini mit etwas größerem Display aber geringerer Auflösung und nur 8 Gigabyte Speicher dürfte die Wahl vieler Nutzer wohl eher in Richtung Nexus tendieren.

Über Dennis Ziesecke

Dennis Ziesecke ist tätig als freier Autor für GamersGlobal, Webedia (Gamestar Print, Gamestar Online), Computerbase.de und viele andere bekannte Hardware-Magazine. Gründer und Redakteur von VictoryPoint, der etwas anderen Seite des Internet. Vater von einem wundervollen Sohn und einer nicht minder wundervollen Tochter.

Ein Kommentar

  1. Wenn Apple wirklich weiter auf so hohe Preise setzen will, dann werden sie nach und nach das Nachsehen haben. Die Konkurrenz ist günstiger und und holt qualitativ sehr schnell auf, auch was Apps anbelangt.

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