Donnerstag , 27 Juli 2017
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Syabas Popcorn Hour C-200

Syabas Popcorn Hour C-200

Wenn es um eine möglichst umfangreiche Unterstützung von Webdiensten und Formaten geht, haben die „Popcorn Hour“-Player von Syabas gegenüber der versammelten Konkurrenz oft die Nase vorn. Der C-200 ist zwar nicht wirklich preiswert, bietet dafür aber eine umfangreiche Schnittstellensammlung und damit zahllose Erweiterungsmöglichkeiten.

So verfügt der Player über zwei SATA-Schnittstellen, von denen eine wahlweise für eine 3,5-Zoll-Festplatte oder für DVD/Blu-ray-Laufwerke genutzt werden kann. Eine interne Schnittstelle nimmt 2,5 Zoll Festplatten auf. Auf der Vorderseite des Players befinden sich zudem zwei USB-Ports, auf der Rückseite zwei weitere, ein dritter findet sich intern im Gerät. Eine miniPCI-Schnittstelle kann zudem eine optional angebotene WiFi-Steckkarte für den WLAN-Empfang aufnehmen – alternativ kommuniziert der C-200 via Gigabit-LAN.

Über das Netzwerk lassen sich auch ohne integrierte oder per USB verbundene Festplatte Daten von einem NAS streamen und selbstverständlich Web-Inhalte abrufen – sogar ein Zugriff auf Bittorrent ist über den Player möglich.

Dank des Sigma-Chipsatzes unterstützt der Player eine Vielzahl an Video- und Audioformaten – von MPEG 1, 2, 4 über AVI-Container, MKV und MOV bis hin zu MP4 und RMP4. Als Videocodecs dürfen dabei xVid (HD und SD), DivX, MPEG 1, 2, 4 (auch H.264), WMV9 und VC-1 zum Einsatz kommen, was wohl die meisten gängigen Videos abdecken dürfte. Auch Musik und Fotos lassen sich abspielen, neben MP3, AAC, WAV, WMA und OGG wird auch das verlustfrei komprimierende Format FLAC unterstützt. Der Ton wird via Dolby Digital, DTS(-HD) und Dolby True HD herausgeleitet. Liegen Dateien nur als ISO vor, beherrscht der Player auch die Navigation in den so verpackten Videos, auch Blu-rays können als Image eingelesen werden. Ausgegeben werden die Inhalte mittels HDMI 1.3a, Component Video, S-Video und Composide Video. Für den Ton steht alternativ auch ein analoger Stereoausgang sowie S/PDIF in optisch und koaxial zur Verfügung. Praktisch: Die Fernbedienung arbeitet nicht per Infrarot sondern mit 2,4-GHz-Funk, so dass kein Sichtkontakt vorhanden sein muss.

Über Dennis Ziesecke

Dennis Ziesecke ist tätig als freier Autor für GamersGlobal, Webedia (Gamestar Print, Gamestar Online), Computerbase.de und viele andere bekannte Hardware-Magazine. Gründer und Redakteur von VictoryPoint, der etwas anderen Seite des Internet. Vater von einem wundervollen Sohn und einer nicht minder wundervollen Tochter.

Ein Kommentar

  1. Gutes Gerät, ich bin damit sehr zufrieden.

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