Dienstag , 28 März 2017
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Soundbar mit THX von Teufel

Soundbar mit THX von Teufel

Mit dem Siegeszug der Flachbildmonitore wurde der Fernseher in vielen Haushalten deutlich größer und bot damit mehr Bildfläche. Bei der akustischen Wiedergabe der Signale von TV oder DVD waren aber meistens Abstriche zu machen, denn das flache Gehäuse eines solchen Monitors bietet nicht genug Tiefe für volumenstarke Lautsprecher.

Wer bei einem Kino-ähnlichen Bildformat auch eine entsprechende Soundwiedergabe wünscht, muss daher schon zu einer externen Anlage für die Tonwiedergabe greifen. Das bedeutet, dass zusätzlich Verstärker und Lautsprecher notwendig sind. Dass nach wie vor immer noch viele Haushalte den Aufwand für eine Mehrkanal-Kinotonanlage scheuen, liegt nicht immer nur an den hohen Kosten. Für den 5.1 Surround-Sound sind 4 Lautsprecher fern ab vom Fernseher relativ exakt zu positionieren, damit sich das „Kino-Feeling“ wirklich einstellen kann. Dabei sollten die Boxen möglichst auf den Hörplatz gerichtet sein. Manch ein Wohnzimmer verlangt dafür nach dramatischen Umbauaktionen und/oder nach eklatanten Zugeständnissen, was das wohnliche Ambiente angeht. Man mag über 1 m hohe schwarze Plastiksäulen schick finden – wirklich wohnlich sind sie nicht.

Die Lösung bietet – wieder einmal – der Berliner Boxenbauer Teufel mit der Cinebar 51 THX. Mit dem 2.1-Set greift Teufel das Thema Tiefbass auf und stellt der Cinebar einen kräftigen Subwoofer zur Seite. Dieser kann relativ frei im Raum aufgestellt werden, da er nur für tiefe Töne zuständig ist. Das menschliche Gehör kann Töne unterhalb von rund 150 Hz innerhalb geschlossener Räume nur schwer orten. Das macht sich jede .1-Formation zunutze. Die 1 hinter dem Punkt steht für den (aktiven) Subwoofer. Der dafür nötige kraftvolle Verstärker (150 Watt) ist gleich integriert.

Die Cinebar wird all jenen zusagen, die auf das letzte Quäntchen Klangqualität verzichten können, dafür aber den einfachen Aufbau schätzen. Die Teufel Soundbar wird am besten unter dem Fernseher (im Regal oder an der Wand) positioniert. Sie nutzt den durch das kegelförmige Sichtfeld vom Zuschauer zum Fernseher zur Verfügung stehenden Korridor für die Tonwiedergabe und realisiert den einzigartigen THX-Sound. Die Cinebar ist dabei zugleich Receiver, Verstärker und Lautsprechersystem.

Natürlich kann die THX-Speakerbar nicht mit einem high-endigen THX-Soundsystem von Teufel oder anderen Herstellern mithalten. Auch ist die Cinebar – wie so viele Dolby-Surround-Anlagen – für Hi-Fi-Klang nicht die ideale Ausstattung. Sonst wären derartigen Boxensets schon vom Markt genommen worden. Doch der akustische Effekt ist recht überzeugend: Viel Kino-Atmosphäre für wenig Geld und Aufwand. Ob in einem Raum von 30 m² mit einer üblichen Wohnzimmerausstattung (Gardinen, Sofa, Teppich usw.) der erhoffte Kino-Mehrkanal-Ton die Pferde ausbrechen lässt, darf allerdings bezweifelt werden.

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2 Kommentare

  1. Wenn die Soundbar genauso viel Druck macht wie mein Concept E 300 würde mir reichen. Auf Miete ist das mit dem Heimkinosound leider so eine Sache. 😉

  2. Oh ja, mit Teufel hat man Spaß! Ich bin mir sicher, dass die Anlage nicht enttäuschen wird. Auch wenn man in der Mietwohnung nicht voll aufdreht: Eine gute Soundqualität kann man dennoch genießen!

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