Dienstag , 28 März 2017
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Die 10 besten Serien auf Blu-ray

Die 10 besten Serien auf Blu-ray

Auch wenn Serien klassische TV-Unterhaltung sind, erfreuen sie sich doch in steigendem Maße auch abseits der oft werbeverseuchten TV-Landschaft großer Beliebtheit. Die Freiheit, jede Folge zu einem selbst gewählte Zeitpunkt anschauen zu können ist dann auch schon einmal ein paar Euro für eine Staffel auf DVD oder Blu-ray wert. Im Gegensatz zu Filmen, bei denen immer gleich mindestens 90 Minuten fest eingeplant werden müssen, lässt sich eine Serienfolge auch mit deutlich weniger freier Zeit betrachten. Ausnahme sind allerdings die beliebten Mini-Serien mit Folgen in Spielfilmlänge wie sie auch in unserer Übersicht vorkommen. Die 10 besten Serien auf dem hochauflösenden Medium Blu-ray – Stand: Mai/Juni 2012 wollen wir kurz vorstellen. Die Reihenfolge stellt keine Wertung dar, die meisten Serien werden aber selbst Filmliebhaber mögen, denen das jeweilige Genre ansonsten nicht zusagt. Diese Liste erhebt aber selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Sherlock (BBC)

Im Auftrag der BBC erschien mit Sherlock eine gelungene Neuinterpretation der Detektivromane von Arhur Conan Doyle. In der Version der Dr. Who-Autoren Steven Moffat und Mark Gattis ermittelt Sherlock Holmes aber nicht im victorianischen London sondern im 21. Jahrhundert – aber selbstverständlich dennoch in London. Auch die Baker Street ist wieder Heimat von Holmes und Watson. Die Fälle der beiden Ermittler erinnern an die Originale von Doyle, sind allerdings modern gehalten. Die beiden Staffeln der Mini-Serie beeindrucken vor allem durch die perfekt gewählten Hauptdarsteller Benedict Cumberbatch und Martin Freeman (der im Winter als Bilbo Beutlin in Peter Jacksons „Der Hobbit“ zu sehen sein wird) und die geniale Anpassung der angestaubten Holmes-Abenteuer an die aktuelle Zeit. Holmes nutzt Notebook und Smartphone, spielt Geige und zeigt auch sonst viele Eigenarten des Ur-Sherlock. Durch viel Humor, Action und intelligente Drehbücher konnte sich Sherlock einen mehr als verdienten Platz in dieser Aufzählung sichern. Selbst wer Detektivgeschichten, Holmes, England oder modern aufgemachten Klassikern nichts abgewinnen kann wird den Kauf der beiden bislang erschienenen Staffeln nicht bereuen.

Game of Thrones

In letzter Zeit ist es offenbar ein wenig in Mode gekommen, als unverfilmbar geltende Fantasywerke virtuos zu verfilmen. Nach „Herr der Ringe“ folgt nun George R.R. Martins „Ein Lied von Eis und Feuer“. Der Pay-TV-Sender HBO gönnte dem Fantasy-Opus glücklichweise viel Raum um sich entwickeln zu können. So behandelt jede Staffel der Serie einen Roman der Serie – und wer die Bücher gelesen hat, wird sich in der Serie sofort heimisch fühlen. Die Schauspieler sind perfekt gewählt und die Serie glänzt mit beeindruckender Bildgewalt und einem bombastischen Sound. Hier lohnt sich die auch bei den Extras besser ausgestattete Blu-ray-Edition schon wegen der faszinierenden Aufnahmen von zerklüfteten Landschaften, brutalen Gefechten und Erfurcht erweckenden Gemäuern. Wer in Game of Thrones versinken möchte, sollte allerdings ein gutes Personengedächnis mitbringen – und damit zurecht kommen, dass aufwändig eingeführte Charaktere nach einigen Folgen zu Tode kommen können. „Monumental“ ist noch untertrieben für die jeweils 10 Folgen pro Staffel.

 

The Walking Dead

Zombies gehen immer – langsam und oft nicht sehr koordiniert aber immerhin. Und dank moderner CGI-Technik waren Untote noch nie so beeindruckend wie heute. In The Walking Dead versuchen blutrünstige Zombies die wenigen verbleibenden Menschen auszurotten. Die Serie basiert auf den Comics von Robert Kirkman und fasziniert auch strenge Fans der gezeichneten Version. Die Mini-Serie zeichnet sich durch ihre aufwändige Produktion und die professionelle Umsetzung des Themas aus – spannend, ergreifend und dazu noch intelligent ist die leider viel zu kurze Serie und findet daher einen verdienten Platz in unserer Empfehlungsliste. Mit dem Muff „klassischer“ Zombie-Streifen hat The Walking Dead nichts mehr gemein – perfekt für gespannt aneinander gekuschelte Filmabende.

 

Firefly

Tausende Science-Fiction-Fans hassen den US-Sender Fox für das viel zu frühe Serien-aus von Firefly – nach nur einer Staffel und einem abschließenden Kinofilm musste Regisseur und Universaltalent Joss Whedon (Buffy – Im Bann der Dämonen, The Avengers) das Thema Firefly leider bereits beenden. Firefly erzählt die Geschichte des Raumschiffes Serenity und der Crew des Schiffes. Einen Großteil seiner Faszination schöpft die Serie aus den extrem gut besetzten Charakteren und dem grandiosen Humor der sich aus dem Zusammenspiel ergibt. Firefly ist kompromisslos und modern, bleibt dabei aber dennoch wundervoll nostalgisch im Mix aus Science-Fiction und Western – ganz wie einst die Zeichentrickserie Saber Rider. Die Crew der Serenity besteht zum Teil aus Gesetzlosen, die aber im Gegensatz zu vielen Berufskollegen einen mehr oder weniger starken Ehrenkodex befolgen. Perfekt: Nathan Fillion als Captain Malcolm Reynolds und Adam Baldwin als Jayne Cobb – das Zusammenspiel des ehrenhaften Captains und dem auf Schießereien und Geld versessenen Söldner sorgt immer wieder für große Unterhaltung. Auch Sci-Fi-Muffel sollten sich Firefly zumindest testweise anschauen, die Serie ist ein Juwel in der Serienlandschaft der letzten Jahrzehnte und sticht positiv aus dem klassischen Sci-Fi-Schema heraus.

 

The Big Bang Theory

Eine WG bestehend aus zwei Physikern und ständigen Besuchern in Form der Nachbarin Penny und den Freunden – klingt nicht unbedingt nach erfüllenden Serienthemen. Wenn die WG aber aus Sheldon Cooper und Leonard Hofstadter besteht und von Chuck Lorre (Two and a Half Man) produziert und entwickelt wird, dann weist einiges auf viel Spaß hin. Sheldon Cooper ist ein in seinen sozialen Fähigkeiten stark unterentwickeltes Genie mit einem kindlichen Hand zu Nerd-Zubehör und Science-Fiction-Serien. Leonard, sein Mitbewohner und Arbeitskollege, erträgt Sheldons Launen mehr Schlecht als Recht – und dann gibt es da auch noch den natürlichen Feind eines jeden Nerds: Frauen. The Big Bang Theory verbindet auf einmalige Weise Nerdhumor mit Alltagskomik und einer ganzen Meute skurriler Charaktere. Highlight sind zudem die zahlreichen Gastauftritte bekannter Schauspieler wie Charlie Sheen, Wil Wheaton, Levar Burton, George Takei oder Tech-Berühmtheiten wie Steve Wozniak.

 

Doctor Who

Die langlebigste Science-Fiction-Serie der Welt geht seit einigen Jahren in die Verlängerung. Und sie ist besser denn je – neue Schauspieler wie Matt Smith, Tavid Tennant oder Christopher Eccleston sorgen als Doctor für frischen Wind und die teils skurril-genialen Drehbücher von Autoren wie Steven Moffat gehören zum Besten, was das britische Fernsehen jemals produziert hat. Der Doktor ist ein Zeitreisender, ein Timelord, und hat im Lauf der Zeit ein sehr inniges Verhältnis zur Erde und den Menschen aufgebaut. So rettet Dr. Who die Menschheit mehrfach und in verschiedenen Zeiten vor meist ausserirdischen Bedrohungen. Im Angesicht des Todes ist ein Timelord zudem in der Lage, zu Regenerieren – dabei wechselt allerdings das Aussehen und teilweise auch der Charakter. So ist es den Autoren gelungen, die Serie seit den 1960er Jahren frisch und modern zu halten. Der grandiose Humor der Serie sorgt für viel Spaß mit den Blu-rays der neuen Staffeln.

 

Fringe

Die „Fringe Division“ des FBI kümmert sich um Fälle der „Grenzwissenschaften“. Im Laufe der Serie zeigt sich allerdings, dass viele der seltsamen Fälle mit einer Parallelwelt zusammenhängen So Neben unserer Welt existiert bei Fringe tatsächlich noch eine Parallelwelt die sich in einigen wichtigen Punkten von unserer Welt unterscheidet. Einer dieser Punkte: Die Menschen der parallelen Welt planen offenbar einen Krieg mit unserer Realität. Aus dem verworrenen Stoff hat Produzent J.J. Abrams eine spannende und ungewöhnliche Serie geschaffen, die nicht zuletzt auch von den sympathischen Hauptdarstellern lebt. In einigen Folgen spielt zudem „Mr. Spock“ Leonard Nimoy eine tragende Rolle. Spannend, teils gruselig aber im richtigen Moment auch immer wieder humorvoll fesselt Fringe an den Fernseher.

 

Planet Erde

Keine spannenden Fälle, kein zwerchfellerschütternder Humor und keine actiongeladenen Verfolgungsszenen – Planet Erde überzeugt durch faszinierende Bilder unseres Planeten. In bildgewaltigen Aufnahmen zeigt die Serie mehr als nur den Stoff typischer Naturfilme – die Kamerafahrten über Schluchten, Berge, Seen und Urwälder begeistern vor allen an hochauflösenden und ausreichend großen Fernsehern. Zudem entspannt die Betrachtung der faszinierenden Bilder ganz ungemein – und sorgt für den Wunsch nach noch mehr Auflösung und noch mehr Bilddiagonale.

 

Rom

Viele moderne Serien greifen eher selten im Fernsehen gezeigte Themengebiete auf – so auch die historisch angehauchte Serie Rom. Die von HBO, RAI und BBC produzierte Serie gilt als die teuerste Fernsehproduktion bislang. In der Serie begleitet der Zuschauer römische Bürger und Soldaten durch die Zeit Caesars bis hin zum Tod Kleopatras – in vorbildlich recherchierten Handlungsrahmen und mit authentischen Kulissen. Noch nie ist der Eindruck des Lebens im Jahr 52 vor Christus so bildgewaltig präsentiert worden. Dennoch ist die Handlung spannend und weit ab von Dokumentationen oder die „alten Römer“.

 

Spartacus

Ebenfalls für Freunde historischer Themen zeigt sich Spartacus allerdings weniger von der historisch korrekten als eher von der actionreichen Seite. Als eine Mischung aus 300 und Gladiator lebt die Serie vom Mythos des Spartacus, von viel Action, Ehre und der Wut über Korruption. Eine Prise verzweifelte Liebe und großartige Bilder auf dem hochauflösenden Fernseher perfektionieren den Serienabend mit Spartacus.

Über Dennis Ziesecke

Dennis Ziesecke ist tätig als freier Autor für GamersGlobal, Webedia (Gamestar Print, Gamestar Online), Computerbase.de und viele andere bekannte Hardware-Magazine. Gründer und Redakteur von VictoryPoint, der etwas anderen Seite des Internet. Vater von einem wundervollen Sohn und einer nicht minder wundervollen Tochter.

Ein Kommentar

  1. Serien sind göttlich, vor allem von DVD und BD – keine Werbepausen, kein Zwang zu einer bestimmten Zeit vor der Glotze zu sitzen.. Und man bekommt entweder knackige kurze Geschichten oder epische Breite – je nach Format. Ein Game of Thrones MUSS man gesehen haben, Sherlock eigentlich auch.

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