Dienstag , 23 August 2016
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Die besten Fernseher 2013 – Teil 2: Samsung

Die besten Fernseher 2013 – Teil 2: Samsung

Weiter geht es mit unserer großen Marktübersicht über die besten Fernseher des Jahres 2013. Viele neue Modelle der großen Hersteller sind entweder bereits erschienen oder werden im Laufe der kommenden Monate auf den Markt kommen. Im ersten Teil haben wir die hochklassigen Modelle von Sony genauer unter die Lupe genommen. Heute widmen wir uns dem südkoreanischen Multitalent Samsung.

F6500 – Solide Mittelklasse mit Sprachsteuerung

Die LED-Hintergrundbeleuchtete F6500-Serie von Samsung wird in Diagonalen von 40 bis 55 Zoll angeboten. Bei den Displays geht der Hersteller keine Experimente ein und nutzt Panels mit 1.920 x 1.080 Pixel Auflösung. Das Bild verbessern soll die Farboptimierung »Wide Color Enhancer Plus« und die »3D HyperReal Engine« – zumindest wenn 3D-Inhalte aus herkömmlichen Filmen berechnet werden sollen. Mit 400 Hz Wiederholfrequenz reihen sich die F6500-Fernseher in die Liga der flotten Fernseher ein.

Im Gegensatz zu Herstellern wie Sony setzt Samsung auf aktive 3D-Wiedergabe mittels Shutterbrille. Zwei dieser Brillen liegen den Fernseher der F6500-Reihe bereits bei, zusätzliche Brillen kosten allerdings deutlich mehr als die einfachen Polfilterbrillen der passiv-3D-Fernseher. Dafür verringert sich allerdings auch nicht die Auflösung bei der 3D-Wiedergabe, was bei den FullHD-Fernsehern für ein hochwertigeres 3D-Bild sorgt.

Besonders aktiv ist Samsung im Bereich der smarten Fernsehfunktionen. Smart TV 2.0 bietet eine reichhaltige Auswahl an Videostreaming-Diensten, sozialen Netzwerken und Fernsehprogrammen sowie flexibel zu ladende Apps um den Fernseher mit sehr einfachen Spielen zu erweitern. Bei den F6500-Modellen nutzt Samsung dafür einen Dualcore-Prozessor, was allerdings in einigen Situationen für eine etwas träge Bedienung der Smart-TV-Fähigkeiten sorgt. Zeitgemäß ist die Anschluss-Ausstattung mit 4x HDMI, TV-Tunern für DVB-T, DVB-S2 und DVB-C. Auch USB 2.0 ist dreimal vorhanden, so dass sich Filme, Fotos und Musik direkt vom Fernseher abspielen lassen.

F8590 – Flottes Smart-TV mit Quadcore-Power

Bei der in mit Diagonalen zwischen 32 und 46 Zoll erhältlichen F8590-Serie bietet Samsung neben aktueller Technik auch ein eher ungewöhnliches Design. So hebt sich der sehr flache Fernseher durch seinen extravaganten Standfuß und einen durchaus beeindruckend schmalen Vollmetallrahmen aus Chrom und gebürsteten Aluminium von der Konkurrenz ab.

Auch wenn das Display nur die Standardauflösung 1.920 x 1.080 Pixel darstellen kann, überzeugt es mit vergleichsweise satten Farben und einem für LCDs gutem Schwarzwert. Da Samsung auch bei den F8590 mit aktiver Shuttertechnik für die 3D-Darstellung arbeitet, ist das Display  in der Lage mindestens 120 „echte“ Bildwiederholungen pro Sekunde anzuzeigen, beworben wird das Gerät sogar mit einer Wiederholrate von 1000 Hz .

Ein Pluspunkt sind die reichhaltig verbauten TV-Tuner: So sorgt ein Twin-Tuner (jeweils für DVB-T, DVB-S2 und DVB-C) für Bild-in-Bild-Funktionen und flexible Aufnahmemöglichkeiten direkt auf USB-Datenträger. Auch die Smart-Funktionen beginnen dank Quadcore-Prozessor Spaß zu machen – auch wenn selbst Samsungs TV-Topmodelle noch nicht an den Funktionsumfang eines guten Medienplayers heranreichen können.

S9 – Ungewöhnliches Design mit 4K-Panel

Bei den Galaxy-Smartphones soll das S4 zum Publikumsliebling werden, im TV-Bereich gibt es von Samsung ebenfalls ein „S-Modell“: Der S9 ist Samsungs aktuelles Topmodell im TV-Segment. Der Fernseher mit dem extravaganten Standfuß erinnert zwar etwas an eine altmodische Kreidetafel, bietet aber ungleich mehr Bildfläche und dazu die 4K-Bildschirmauflösung 3.840 x 2.160 Pixel. Auf dem 85 Zoll (215,9 cm) in der Diagonale messenden Display sind daher auch aus moderater Entfernung keine einzelnen Bildpunkte zu sehen – es sei denn, es handelt sich um Bildartefakte vom niedrig auflösend ausgestrahlten Fernsehprogramm, diese wirken auf einem derart großen TV fast schon beängstigend. Das ist allerdings kein alleiniges Problem des S9 sondern betrifft auch alle anderen 4K-Fernseher.

Auch der S9 hat von Samsung einen Twin-Tuner für DVB-T, DVB-S2 und DVB-C bekommen, was wie schon beim F8590 für Komfort bei der Aufzeichnung von Sendungen auf USB-Datenträger sorgt. Auch der Quadcore-Medienplayer aus Samsungs eigener Fertigung wurde integriert – bei späteren technischen Neuerungen in diesem Bereich lässt sich der Medienplayer zudem gegen ein moderneres Modell austauschen; Samsung nennt diesen austauschbaren Smart-Part »Evolution Kit«. Wer mag schon gerne einen 40.000-Euro-Fernseher entsorgen nur weil das Lieblings-Videoformat nicht mehr unterstützt wird?

Angesichts des nicht unbedingt niedrigen Preises überrascht es nicht, dass Samsung dem S9 nicht nur aktive 3D-Fähigkeiten via beiliegender Shutter-Brille sondern auch ein umfangreiches Steuerungspaket mitgibt. So lässt sich der S9 mittels Sprachsteuerung genauso bedienen wie über eine Gestensteuerung. Auch eine Gesichtserkennung über die im Rahmen integrierte Webcam ist vorgesehen.

Technisch ist der S9 auf dem Stand der Zeit – was in Bezug auf die HDMI-Anschlüsse allerdings kein Pluspunkt ist. Hier ist HDMI 1.4a aktuell. Dieser Standard überträgt die 4K-Auflösung aber mit nur maximal 30 Bildern pro Sekunde. Das reicht für Filmmaterial aus, bei Nutzung der 3D-Brillen allerdings kann bereits keine 4K-Auflösung mehr genutzt werden. Daher erarbeitete Samsung eine 4K-3D-Funktion die nicht mit doppelter Bildwiederholrate sondern mit einem geringen Zeilenversatz arbeitet. Bis 4K-Material in 3D vorliegt dürfte es aber noch geraume Zeit dauern. Immerhin rechnet der Quadcore-Prozessor niedriger aufgelöstes Material auf 4K hoch und verbessert so in den meisten Fällen tatsächlich die Bildqualität.

Über Dennis Ziesecke

Dennis Ziesecke ist tätig als freier Autor für GamersGlobal, Webedia (Gamestar Print, Gamestar Online), Computerbase.de und viele andere bekannte Hardware-Magazine. Gründer und Redakteur von VictoryPoint, der etwas anderen Seite des Internet. Vater von einem wundervollen Sohn und seit kurzem auch einer nicht minder wundervollen Tochter.

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